Mittwoch, 17. März 2010

Neuseeland Nordinsel (28.01.2010 – 22.02.2010)


Nach ein paar Tagen in Auckland traf ich Kerstin und Felix, die mich mit ihrem Campervan aufgabelten.
Wir fuhren zunächst hoch nach “Northland” bis ans “Cape Reinga” (nördlichster Punkt Neuseelands) mit seinen schönen Sandstränden und Sanddünen, auf denen wir mit dem Bodyboard herunterdüsten...
Unser nächstes Ziel war der “Tongariro Nationalpark”, wo das sogenannte “Tongariro Alpine Crossing” auf unserm Programm stand. Die über 20km lange Wanderung durch bergige Vulkanlandschat (vorbei am “Mt. Ngauruhoe”, dem Schicksalsberg aus “Herr der Ringe”) ist angeblich eine der schönsten Neuseelands.
Leider aber bescherten uns das Schlechtwettertief “Kerstin” gepaart mit den Ausläufern des Orkans “Felix” eine nebelverhangene, regnerische, windige und kalte Wanderung, so dass wir weder den “Schicksalsberg”, noch irgendwelche anderen Panoramen vorfanden :-(
Etwas enttäuscht fuhren wir dann wieder Richtung Norden nach “Taupo”, wo ich den Bungee-Sprung machte.
Außerdem verbrachten wir dort den Fasnets-Sonntag (den meisten besser bekannt als “Rode Sunndig”)... mehr brauch ich wohl nicht zu sagen ;-)
Auf der Fahrt Richtung “Coromandel Peninsula” erwartete uns in “Rotorua” eine vulkanisch aktive Landschaft, bei der wir blubbernde Schlammlöcher und heiße Quellen vorfanden.
Nach der Wanderung auf die “Pinnacles” auf der “Coromandel”-Halbinsel, waren wir auch schon wieder kurz darauf zurück in Auckland, wo sich die Wege von Kerstin, Felix und mir schon bald wieder trennten – Kerstin, Felix, an dieser Stelle nochmals vielen Dank für die 3 sehr sch
önen und spaßigen, mitunter philosopischen ;-) Wochen mit euch!!!

Während es für die beiden auf die Fijis ging, fuhr ich Richtung Südinsel.
Auf dem Weg stoppte ich nochmal im “Tongariro NP”, um das “Tongariro Alpine Crossing” zu wiederholen – also nochmal die 23km lange Tageswanderung mit einem Abstecher auf den Gipfel des “Mt. Tongariro” auf 1978m, aber es hat sich sowas von gelohnt! Das Wetter konnte diesmal kaum besser sein, so dass ich all die wunderschöne Panormane zu Gesicht bekam :-)


Donnerstag, 18. Februar 2010

Sonntag, 31. Januar 2010

Sydney (23.01.2010 – 28.01.2010)

Die Zeit war natürlich viel zu kurz für Sydney...
Ist schon ne coole Stadt, allerdings hat mir Melbourne aber noch einen Tick besser gefallen...




Sonntag, 24. Januar 2010

Blue Mountains (21.01.2010 – 22.01.2010)

Die “Blue Mountains” liegen ca. 80km westlich von Sydney. Dort war ich 2 Tage lang wandern, durch Regenwälder und vorbei an Wasserfällen...


Mittwoch, 20. Januar 2010

Melbourne (31.12.2009 – 19.01.2010)

An Silvester flog ich um 6 Uhr morgens von Perth nach Melbourne, wo ich um 12 Uhr Ortszeit (mir wurden auch noch 3 Stunden durch die Zeitverschiebung “geklaut”) gelandet bin.
Nach Hostelsuche bei 36°C und Nachholen von fehlendem Schlaf machte ich mich dann abends mit ein paar Deutschen aus dem Hostel zu den “Docklands” auf, wo wir zusammen Silvester feierten... (die Details erspar ich euch ;-)
Melbourne gefiel mir während der knapp 3 Wochen (wobei ich dazwischen die “Great Ocean Road” 1 Woche lang absoliverte) sehr gut - wobei der Vergleich mit Sydney noch aussteht...
Besonders die Lage am Meer und am “Yarra-River” mit den Hochhäusern beiderseits des Ufers, die Sport-Verrücktheit der Stadt (v.a. Cricket, Aussie Rules Football, Tennis, Formel 1, etc.) und die vielen Parks inmitten der ca. 3,5 Mio. Einwohner Stadt haben es mir angetan! Natürlich ist auch die Kneipenszene nicht zu verachten ;-)
Die Highlights aus Sport-Sicht waren der Besuch eines Cricket-Games (hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Baseball) zwischen Victoria und New South Wales (das sind die Bundesstaaten, in denen Melbourne bzw. Sydney liegen). Nachdem ich die Regeln einigermaßen in den Griff bekommen hatte, war es ein wirklich spannendes und interessantes Spiel.
Noch besser allerdings war der Besuch bei den Australian Open, wo ich ein Ticket für den ersten Turniertag gekauft hatte.
In der “Rod Laver Arena” sah ich immerhin 3 Spiele, mit den Top-Spielern Maria Sharapova (14. der Setzliste), Kim Clijsters (15.) und Andy Murray (5.). Federer und Nadal spielten leider abends bzw. am nächsten Tag.
Das erste Spiel das ich sah war Maria Sharapova gegen Maria Kirilenko – ein ganz schönes Gestöhne sag ich euch...

Auch ein paar Deutsche konnte ich auf den Courts auf dem Außengelände sehen (F. Mayer, P. Kohlschreiber). Das schöne an diesen Courts ist, dass man quasi direkt am Spielfeld zuschauen kann, und so den Spielern sehr nahe ist.
Leider regnete es an diesem Tag immer wieder, so dass die Spiele mehrmals unterbrochen werden mussten :-( So sah ich weder viel von den derzeit bekanntesten deutschen Spielern Kohlschreiber,Schüttler oder Grönefeld...


Sonntag, 17. Januar 2010

Grampians NP und Great Ocean Road (04.01. - 10.01.2010)

Hier bin ich wieder! Zunächst einmal wünsche ich euch allen nachträglich noch ein gutes neues Jahr!

An Silvester war ich in Melbourne (und feierte Neujahr somit 10h vor euch)...

In Melbourne mietete ich mir dann nach 3 Tagen Erholungszeit für 1 Woche einen Mietwagen – einen Toyota Corolla - mit dem ich den “Grampians NP” und die “Great Ocean Road” erkundete, um nicht zu sagen eroberte...

Grampians NP (04.01. - 05.01.2010)

Etwa 300km östlich von Melbourne liegt der Grampians NP.
Nach ca. 3h Fahrt machte ich mich am späten Vormittag auf eine Wanderung auf den “Hollow Mountain” auf. Nach z.T. mühsamer Kletterei hatte ich vom Gipfel einen schönen Ausblick auf den Nordteil des NP.

Am nächsten Tag standen gleich mehrere Wanderungen an. Nach den MacKenzie-Wasserfällen und einigen Wanderungen zu schönen Aussichtspunkten stand noch eine etwas anstrengende Wanderung auf den Mt. Williams (1167m) an. Allerdings erklomm ich diesen nicht von ganz unten, sondern der Parkplatz befand sich schon auf rund 900m :-) Nichtsdestotrotz waren die restlichen Höhenmeter sehr steil und anspruchsvoll – und nicht zu vergessen, es hatte rund 30°C an dem Tag...

Nach dem anstrengenden Teil des Tages setzte ich meine Fahrt an die Küste nach “Port Fairy” fort, wo ich erstmal ein wohlverdientes Bad im kühlen (!!!) Meer und eine (sehr notwendige) Dusche gönnte :-)


Great Ocean Road (05.01. - 10.01.2010)

Die Great Ocean Road zieht sich über etwa 300km an der Küste am „südlichen Ozean“ (Indischer Ozean) von Warrnambool nach Torquai entlang. Für etwas „Abwechslung“ zur Küstenszenerie sorgt der „Great Otway NP“.

Die Küste beeindruckte mich vor allem durch ihre schroff abfallenden rötlichen Kalkstein-Klippen mit wundervollen Kontrasten zum blauen Wasser und die z.T. sehr raue See.

Im „Great Otway NP“ gefielen mir vor allen die Wanderungen durch sogenannten „cool temperate rainforest“ inmitten von Farnen und Efeu. Schließlich waren es für mich die ersten Regenwälder in Australien (an der Ostküste gibt es ja anscheinend einige davon – gell, Andi!).


Mittwoch, 30. Dezember 2009

Roadtrip Southwest-Australia

In Perth lernte ich über Anzeigen in den Hostels die 2 Engländerinnen Leanne und Kirsty kennen. Die beiden haben sich ein Auto (Holden Commodore) gekauft und suchten nach Reisepartnern für eine Rundreise durch den Südwesten. Recht kurzfristig (3h bevor die Mädels aufbrachen) entschied ich mich also mit ihnen zu reisen. Unterwegs sammelten wir noch Cyril (französischsprachige Schweiz) auf. Also machten wir uns zu viert auf den Roadtrip auf...


Bunbury (16.12. - 17.12.2009)

Der erste Stop auf dem Weg in Richtung Süden war in Bunbury, ca. 200Km südlich von Perth am Indischen Ozean gelegen.


Leeuwin-Naturaliste NP (18.12 – 20.12.2009)

Im Nationalpark am südwestlichsten Zipfel von Australien gingen wir zunächst zu den wunderschönen Stränden im Norden des NP. Die 2 Nächte verbrachten wir auf dem NP-Campground in unseren Zelten.

Am 19.12. erkundeten wir mit Helm und Grubenlampe bewaffnet die Höhle “Calgardup Cave”, bevor wir an der “Hamelin Bay” schnorchelten, wo ich eine Art Mantarochen mit ca. 1,50m Flügelspannweite sah!

Nach einer Weinprobe in einer der zahlreichen Weingüter um “Margaret River” (exzellente Rotweine - Shiraz, Cabernet Sauvignon, Merlot ;-) machten wir uns auf den Weg weiter Richtung Osten. Ganz getreu dem Motto: “Ä Gläsli Rode isch au z'Auschdralie ned verbode...”


Southern Forests (20.12 – 21.12.2009)

Ein paar kleinere Wanderungen führten uns durch die “Southern Forests”. Das abenteuerlichste war vielleicht der Aufstieg auf einen 75m hohen Baum, der einst als Waldbrand-Ausguck diente. Über schlecht gesicherte Eisenstangen ging es herauf und (heil) wieder herunter. Der Ausblick über die Wälder war aber gigantisch!

Danach fuhren wir weiter zum “Valley of the Giants”, wo wir über den berühmten “Tree Top Walk” über Hängebrücken zwischen den Baumwipfeln in 40m Höhe wanderten.


Great Southern - Walpole-Nornalup NP, William Bay NP, Torndirrup NP (22.12.2009)

Zahlreiche wunderschöne Küstenabschnitte mit herrlich klarem Wasser und beeindruckenden Gesteinsformationen erwarteten uns in den 3 kleinen Nationalparks in der Umgebung von “Denmark”.


Stirling Range NP (23.12.2009)

Der NP im Landesinneren beeindruckt durch seine ca. 1000m hohen Bergen, die sich aus der völlig flachen Umgebung erheben.

Den „Bluff Knoll“ mit 1095m Höhe erklommen wir in ca. 1,5h. Während es beim Startpunkt auf 400m Höhe ca. 30°C hatte war es auf dem Gipfel mit 20°C und starkem Wind recht kalt, aber die Aussicht war einfach gigantisch!


Weihnachten in Esperance (24.12. - 27.12.2009)

Heilig Abend und die weiteren 2 Tage verbrachten wir in einem Caravanpark in Esperance.

Am nächsten Morgen (1. Weihnachtsfeiertag) fuhren wir in den 45km entfernten „Cape Le Grande NP“ zur „Lucky Bay“, einem herrlichen Sandstrand mit weißem, feinem Sand und azurblauem Wasser – so stellt man sich Weihnachten vor ;-) Am Abend gab es dann ein reichhaltiges Menü mit Steak, Hähnchen, Bratkartoffeln und Gemüse, denn für die 2 Engländerinnen war es DER wichtigste Weihnachtsfeiertag...

Am 2. Weihnachtsfeiertag fuhren wir zum nahe gelegenen „Twilight Beach“. Dieser wurde nicht zu Unrecht 2006 zu „Australia's Best Beach“ gewählt. Dieser Strand war bisher der mit Abstand schönste Badestrand, den ich je gesehen habe. Weißer Sand, herrliches azurblaues Wasser und tolle Wellen machten einfach nur Spaß!!!


Golden Outback - Kalgoorlie / Hyden (27.12. - 28.12.2009)

In der Goldgräberstadt Kalgoorlie war es an diesem Tag bei über 40°C sehr heiß! Die Stadt diente eigentlich nur als Zwischenstopp auf der Rückfahrt nach Perth. Am nächsten Morgen machten wir trotzdem einen Stopp an „The Superpit“, einer riesigen Tagebaugrube.

Danach ging es auf einer Staubpiste nach Hyden zu dem sogenannten „Wave Rock“. Auch hier war es enorm heiß, aber besser als zu frieren ;-)